Junge Generation begeht den Jahrestag des Korneuburger Eides!
Anlässlich des 79. Jahrestages des Korneuburger Eides gedachte die Junge Generation Niederösterreich der Opfer des Faschismus und erinnerte an den steinigen Beginn der Demokratie in Österreich. Beim Mahnmal für die Opfer des Faschismus in der Korneuburger Werft sprach sich die Landesvorsitzende der JG-NÖ Katharina Kucharowits für mehr gegenseitige Toleranz in der heutigen Gesellschaft aus. „Besonders die jüngsten Ereignisse in Ebensee zeigen, dass Intoleranz nicht akzeptiert werden kann.“ Der Jugendkandidat für die Europawahl am 7.Juni Günter Sidl hält fest: “Das heutige Europa soll die Fehler der damaligen Zeit stets als mahnende Erinnerung bewahren. Die EU basiert auf den Werten der Demokratie und nicht denen der Ausgrenzung.“
Auch dem Korneuburger Bürgermeister Wolfgang Peterl ist es wichtig festzuhalten, dass gegenseitiger Respekt bereits im kleinsten Kreise beginnt. Peterl: „Soziale Kompetenz beginnt bereits in der Familie und ist umso wichtiger im alltäglichen Leben.“ Nach den Ansprachen legte die Junge Generation einen Kranz beim Mahnmal in der Werft nieder und gedachte in einer Schweigeminute den Opfern der damaligen Auseinandersetzungen.
Am 18.Mai 1930 hielten die konservativen Heimwehren auf dem Hauptplatz in Korneuburg eine Versammlung ab und sprachen sich für die Errichtung eines Ständestaates und gegen die Demokratie und deren Instrumente aus. Die Gelöbnisformel und das Bekenntnis für den 1934 tatsächlich in die Realität umgesetzten Ständestaat, ist seither als „Korneuburger Eid“ bekannt.